März 2016

LOMI MACHT SCHÖN!

Schon so lange habe ich nichts mehr geschrieben auf dieser Seite... - es gibt Zeiten, da fällt mir doch nicht so viel ein.

Diana und Uwe aus Berlin (Lomi-Akademie) hatten vor ein paar Wochen einen Artikel auf facebook, sie zeigen Bilder von einem Lomi-Seminar. Diana sieht so glücklich, fröhlich und zufrieden aus, daß ich das unbedingt mitteilen musste.

Ich weiß nicht, wie ICH nach einer Lomi-Massage aussehe. Ich meine, nach einer, die ich gegeben habe. Ich kann aber sagen, wie ich mich fühle:
glücklich, fröhlich, zufrieden, bei mir, vollkommen eins mit mir und der Welt. Es gibt wahrscheinlich nicht allzuviel solche Momente – längere Momente, die tatsächlich auch mal mehr als eine Stunde anhalten! - in denen ich mich so fühle. Irgendwann habe ich irgendwem mal gesagt, ich würde mich fühlen wie eine Katze, die am Sahnetopf war. Vielleicht gefällt dieses Bild?

Kürzlich habe ich mich mit einer Ehrenamtlichen, die ab und zu für den Förderverein arbeiten möchte, unterhalten. Sie unterrichtet Yoga, und sie fragte mich, ob ich die Lomi auch bei den Eltern anbiete.
Das mache ich nicht. Immer mal wieder denke ich drüber nach. Und ich weiß auch, was mich davon abhält: Eltern in Situationen, in denen ich sie kennenlerne, sind extrem dünnhäutig. Sehr sensibel. Sicher könnte da eine Lomi Gutes bewirken. Ich denke aber, daß die meisten von ihrer Dünnhäutigkeit wissen und sich sicherheitshalber eine „Rüstung“ zulegen. Zumindest, wenn sie mit „Fremden“ zu tun haben. Je nach Krankheitszustand des Kindes oder persönlicher Verfassung kriegt diese Rüstung sowieso immer mal wieder Risse.

Die Lomi ist nicht nur eine Wellnessmassage. Sie geht wirklich tiefer - wenn man das zulassen will und kann. Sehr persönliche Gedanken und Gefühle können hochgespült werden.
Und das ist der Grund, weshalb ich die Lomi nicht direkt anbiete. Wenn jemand auf mich zukommt, dann gerne.