Mai 2014

Es geschieht selten, daß ICH eine Massage bekomme... Liegt wahrscheinlich daran, daß ich selten eine buche....
Aber gestern bekam ich eine geschenkt, und die war einfach wunderbar.
Keine reine Wohlfühlmassage, sehr mit Physio-Hintergrund. Die Frau weiß, was sie tut. Sie verabreicht keine Streicheleinheiten, aber trotzdem unterscheidet sich ihre Massage von den reinen (oft doch etwas schmerzhaften) Massagen bei der Physiotherapie.

Bevor ich mehr und mehr wegdriftete hab ich mir natürlich Gedanken über diese Massage, die Lomi, meine Massage und den Unterschied zwischen diesen gemacht. Eigentlich sinnlos, denn es ist wie Äpfel und Birnen miteinander vergleichen.

Immer wieder hinterfrage ich die Art, wie ICH massiere... und überlege, etwas daran zu ändern. Aber ich KANN ES NICHT!
Zwischenzeitlich glaube ich, daß ich die Lomi, - "meine"Lomi – zwar natürlich mit Händen und Unterarmen gebe. Aber auch sehr mit dem Herzen. Und das wird wohl der Grund sein, weshalb ich weder etwas dran ändern kann noch will.

Jede/r sollte seine eigene Handschrift behalten, in diesem Fall seinen Stil. Und das wichtigste ist wohl, mit dem Herzen dabei zu sein.
Dabei fällt mir mein Lieblingszitat vom alten Goethe ein....

In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen, und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt!