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Der Hype um den 21. Dezember hat mich nicht unbedingt erfasst…. Aber ich bin seit ein paar Wochen noch einmal Oma geworden, und das ist schon etwas sehr Besonderes. Ok, man könnte sagen, es ist das Normalste der Welt. Aber (aber, aber...) ich empfinde diese beiden Mädchen, Enkelinnen, einfach als etwas so Besonderes.

Wunderbar, sich mit ihnen zu beschäftigen.
Wunderbar, die Entwicklung – besonders der Älteren seit zwei Jahren – zu erleben.
Wunderbar, diese Lebendigkeit, dieser Wissensdurst, dieser Eifer.
Wunderbar das Vertrauen, das dieses Kind an den Tag legt, die Offenheit und die Zärtlichkeit, die es weckt.

Sollte am 21. Dezember „etwas“ passieren, dann wär es mir am liebsten, wenn es etwas positives wäre. Etwas, das diesen Kindern – und den Eltern – Unterstützung gibt, Freude macht, sie fördert. *Über anderes will ich gar nicht nachdenken.

Was auch wunderbar ist am Erleben dieser Kinder: der Gegenpol zu meiner Arbeit. Sicher sehe ich Eltern, die mit ihren Kindern wieder nach Hause können. Bei denen die Aussicht auf Heilung besteht, denen es besser geht.
Ich sehe aber auch Eltern, die mit ihren todkranken Kindern nach Hause fahren. Wohl wissend, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Oder Eltern, die mit ihren toten Kindern nach Haus gehen müssen.

Dieses Erleben macht mich so viel dankbarer für die Kleinigkeiten im Leben, die schön sind, die man genießen kann. Dankbar für Gesundheit. Dankbar für Freunde. Dankbar für Liebe, die ich bekomme.

Und viel aufmerksamer - oder achtsamer - für die Dinge des Lebens.

Und heute muss ich hier noch etwas nachlegen. Vor WOchen schon habe ich ein Interview gelesen mit Youcef Nabi, dem Chef der französischen Kosmetikmarke Lancome. Ich hatte diesen Absatz gespeichert, und heute fällt er mir wieder in die Hände. Zufall?
Er sagt: "Wer glücklich sein will muss Entscheidungen für sich treffen. Das gilt nicht nur für mich, das gilt für Jeden. Man muss die Dinge auf seine eigene Art und in seiner eigenen Zeit tun. Darin liegt nichts rebellisches, nichts aggressives. Wer das nicht tut, wird krank."