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Diese Gedanken passen vielleicht nicht in einen Tag, der den Frühling ahnen lässt. Eher schon in den November?
Trotzdem will ich genau diesen Beitrag JETZT schreiben.

In einem Interview mit einer todkranken Frau, erfolgreiche Dozentin und Coach, fragt der Interviewer, ob dieses „ins-Ungewisse-gehen“ vergleichbar sei damit, was sie aus ihrem Beruf kenne. Die Antwort? „Nein, ich gehe nicht ins Ungewisse, ich gehe in den Tod. Niemand weiß, wie der Tod sich gestalten wird, aber da ist etwas, wo ich das Gefühl habe: ich wechsele eine Form. So habe ich vorher noch nie über den Tod gedacht…“
Und auf die Frage, ob angesichts ihres bevorstehenden Todes eine Trauer da sei sagt sie „Nein, ich bin in diesem Leben nicht angetreten, um es leicht zu haben… was ich gerade erlebe ist das Wichtigste in meinem Leben: mich auf den Tod vorzubereiten. Da ist keine Traurigkeit – es ist schon manchmal der Gedanke da: Ich habe nicht genug gelebt, weil ich immer sehr mit der Arbeit beschäftigt war….“
Und in einem anderen Zusammenhang: „… die tägliche Routine holt dich dann wieder ein, sie holt dich zurück in einen begrenzten Zustand. Die tägliche Routine verkleinert dich wieder. Sie reduziert dich auf etwas, wo du funktionierst – ohne dass du es selber mitbekommst….“

Dieses Interview finde ich so ehrlich, so interessant, so hilfreich, dass ich genau JETZT davon berichten möchte. JETZT, wo die Sonne endlich mal wieder scheint. Wo man sich mit anderen Themen als mit dem Tod auseinandersetzen möchte.
Aber wie sagt sie? „Das Leben ist planbar, und es ist nicht planbar. Es geht darum, mit beidem zu jonglieren… diese Spannung ist nicht immer leicht auszuhalten….“

Lesen kann man einen Teil unter
http://www.oshotimes.de/?p=1851 oder in der Osho-Times vom Februar 2011

Ich schicke auch gerne den kompletten Text per email an interessierte Leser.